Mitarbeiter der Firma iNOEX säen eine 3.000 Quadratmeter große Blühwiese

Am vergangenen Freitag waren ca. 15 Mitarbeiter der Firma iNOEX GmbH in Melle und ihre Familien sowie Dr. Kai Behncke, der Geschäftsführer der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe, im Einsatz, um auf der 3000 Quadratmeter große Fläche hinter dem Firmengebäude eine regionale Blühwiesenmischung einzusäen.

Ein paar Tage zuvor wurde die Fläche bereits vorbereitet und mit einem Traktor umgepflügt und gegrubbert. Die Mitarbeiter und ihre Familien bildeten eine Reihe, um die Samen der regionsspezifischen Wildblumen gleichmäßig auszusäen. Dabei wurden ca. 2 g Saatgut pro Quadratmeter verteilt, was für eine größere Artenvielfalt an Pflanzen sorgen soll. Anschließend wurde im Teamwork die gesamte Wildblumenwiese gewalzt, damit die Samen auf dem Boden gut anwachsen.

Mit einer blütenreichen Vielfalt aus 40 bis 50 Wild- und Kulturarten soll eine biologische Vielfalt entstehen. Pflanzen wie Ringelblumen, Mohn, Jungfer im Grünen, Sonnenblumen, Schafsgarbe, Kornblumen, Wiesenrauch, Borretsch und Wilde Möhre gehören hierzu. Viele hiervon sind leider im Osnabrücker Land selten geworden. In 12 – 15 Wochen sollen die ersten Pflanzen zu sehen sein. Allerdings wird es noch etwa 2-3 Jahre dauern, bis die Wildblumenwiese in voller Pracht gewachsen ist.

Beim anschließenden Grillen mit allen Helferinnen und Helfern sagte Dr. Kai Behncke, dass er sich freut, dass eine weitere Blühwiese, die den Beitrag zur Umweltbildung vor Ort unterstützt, entstanden ist. Auch zählt die iNOEX-Blühwiese mit ihren 3000 Quadratmetern zu einer der größeren Blühwiese im Umkreis. Er gab auch ein paar wertvolle Tipps wie die Blühwiese im Herbst gepflegt werden sollte, damit im kommenden Jahr wieder neue weitere Pflanzenarten austreiben.

„Wir freuen uns, die artenreiche Wildblumenwiese in diesem Sommer wachsen zu sehen. Auch möchten wir so dem Verlust der Artenvielfalt entgegenwirken, denn auf der neuen Blühwiese finden Insekten wie Schmetterlinge, Honig- und Wildbienen Nahrung und Lebensraum,“ sagt Ralph Klose, Geschäftsführer der iNOEX GmbH, der ebenfalls bei der Aktion mitwirkte.

Im Herbst sollen auch noch zahlreiche Obstbäume auf dem Firmengelände gepflanzt werden. Diese sollen nicht nur Nahrung für Insekten und Bienen bieten, sondern auch die Nahrungskette weiter stabilisieren, denn die Insekten sind auch eine wichtige Nahrungsquelle für Amphibien, Kleinsäuger und Vögel.